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Die digitalen Mehrteilnehmer-SAT-Anlage (über 4 Teilnehmer)

Mehrteilnehmer-
Anlage bestehend aus:

Eingang für die terrestische Antennenanlage (heute: meistens nur noch bestehend aus der UKW-Antenne)
Multiswitch für 4-16 Teilnehmer
Jeweils eine dreiloch SAT-Enddose

 



Mehrteilnehmer-Anlage mit 6 Enddosen
(Quelle: www.spaun.de)

SAT-Außeneinheit (idealerweise aus Alu !) inklusiv einem Quadro-LNB
 
Hochwertiges Koaxkabel (ca. 100dB Abschirmung) in sternförmiger Verteilung.
 
Beschreibung:

Eine digitale SAT-Mehrteilnehmer-Anlage besteht grundsätzlich aus folgenden Komponenten:

  • SAT-Außeneinheit (idealerweise aus Alu,)
  • Universal-Quadro LNB (möglichst geringes Rauschmaß),
  • SAT-Multiswitch für 6 - 16 Teilnehmer,
  • Dreiloch SAT-Enddose,
  • Hochwertiges Koaxkabel (ca. 100dB Abschirmung),
  • Digitaler SAT-Receiver.


Die SAT-Außeneinheit sollte min. 85cm Durchmesser haben, damit genug Reserven bei schlechtem Wetter vorhanden sind. Günstigerweise sollte diese aus einer Aluminiumlegierung inkl. verzinkten Halterungen und Verschraubungen sein, um der Korrosion vorzubeugen.

Die Empfangseinheit muss ein "Universal-Quadro"-LNB sein. Hiermit ist dann der Empfang des analogen und digitalen Frequenzbereiches garantiert. Beide werden für den digitale Empfang von Astra benötigt.

Der SAT-Multiswitch verteilt das SAT-ZF-Signal auf die jeweiligen SAT-Antennenenddosen (6-16 Teilnehmer) und fügt zusätzlich das terrestrische Antennenanlage hinzu. Dies hat den Vorteil, dass jeweils bis zur SAT-Antennendose nur ein Kabel benötigt wird. Meistens besteht die terrestrische Antenneneinheit heute nur noch aus der UKW-Antenne und einem Ausgleichverstärker, um die regionalen Radiosender zu empfangen.

Als definierten Abschluss wird zum Schluß eine dreiloch SAT-Enddose benötigt. Diese trennt die Signale, welche die SAT-Einschleußweiche zusammenführt, wieder auf. Weiterhin unterdrückt die SAT-Enddose Reflektionen auf der Antennenleitung.

Ein hochwertiges Koaxkabel zwischen den einzelnen Komponenten garantiert verlustarmes weiterleiten der Signale. Das Koaxkabel sollte daher mindestens 100dB Schirmungsmaß aufweisen.

Nun kann an die SAT-Enddose ein digitaler SAT-Receiver angeschlossen werden. Hier kann je nach Qualität des Recivers eine Studioqualität im eigenen Wohnzimmer erreicht werden.

Mehrteilnehmer-
Anlage für den Empfang von Astra und EutelSat bestehend aus:

Eingang für die terrestische Antennenanlage (heute: meistens nur noch bestehend aus der UKW-Antenne)
Kaskadierbarer Multiswitch für 6 Teilnehmer inkl. Netzteil
8fach Multiswitch-Kaskade (hiervon können mehrere hintereinander geschaltet werden)
 

 



Mehrteilnehmer-Anlage für den Empfang von Astra und EutelSat mit 14 Enddosen
(Quelle: www.spaun.de)

SAT-Außeneinheit (idealerweise aus Alu !) inklusiv zwei Quadro-LNB
Jeweils eine dreiloch SAT-Enddose
Hochwertiges Koaxkabel (ca. 100dB Abschirmung) in sternförmiger Verteilung.
Endwiderstand für einen definierten Abschluß.
Beschreibung:

Hier nochmal ein Beispiel einer digitalen SAT-Mehrteilnehmer-Anlage für den Empfang von Astra und EutelSat bestehend aus folgenden Komponenten:

  • SAT-Außeneinheit (idealerweise aus Alu,)
  • 2 Universal-Quadro LNB (möglichst geringes Rauschmaß),
  • Kaskadierbarer Multiswitch für 6 Teilnehmer inkl. Basisnetzteil,
  • Multiswitchkaskade für 4-8 Teilnehmer,
  • Endwiderstände
  • Dreiloch SAT-Enddosen,
  • Hochwertiges Koaxkabel (ca. 100dB Abschirmung),
  • Digitaler SAT-Receiver.


Für die SAT-Außeneinheit, die SAT-Enddosen und das Koaxkabel gelten die gleichen Voraussetzungen wie im vorigen Beispiel.

Die Empfangseinheit besteht hier aus zwei "Universal-Quadro"-LNB. Hiermit ist dann der Empfang des analogen und digitalen Frequenzbereiches garantiert. Beide werden für den digitale Empfang von Astra und EutelSat benötigt.

Als Basiseinheit wird hier ein kaskadierbarer SAT-Multiswitch mit integriertem Netzteil eingesetzt. Dieser verteilt das SAT-ZF-Signal auf bis zu 6 SAT-Antennenenddosen, fügt zusätzlich das terrestrische Antennensignal hinzu und versorgt die dahinterliegenden Multiswitchkaskaden mit der Versorgungsspannung.

Mit der 4-8fach Multiswitchkaskade kann die Anlage nun fast unbegrenzt erweitert werden. Dazu hat dieses System den Vorteil, dass die Kaskaden räumlich getrennt voneinander montiert werden (z.B. etagenweise) können. Dies macht eine strukturierte Verteilung möglich.

Montage einer SAT-Anlage
Grundsätzlich stehen verschiedene Montagevarianten zur Verfügung.
Die gängigsten Montagevarianten sind die Dach- und Wandmontage, sowie die Montage an einen entsprechenden freistehenden Montageständer.

Dachmontage: Für die klassische Dachmontage werden folgende Materialen benötigt:
  • Antennenmast, min. 48mm, vollverzinkt
  • Mastkappe
  • Dachdurchführung, passend zu den jeweiligen Dachpfannen
  • Abdichtungstülle
  • Masthalter
  • Erdschelle
  • Div. Schrauben und Kleinteile


Antennenmast und Masthalterung müssen der verwendenten Außeneinheit und damit der jeweils anfallenden Windlast angepasst werden.
Diese können auch durch einen sogenannten Sparrenhalter ersetzt werden. Wobei der nur für Außeneinheiten bis max. 90cm Durchmesser eingesetzt werden kann.


Antennenmast
(vollverzinkt),
inkl. Mastkappe
Antennenmast
Komplettes
Montageset
bestehend aus: Dachdurchführung,
Dichtungstülle,
Mastkappe,
Mastfuß,
Mastschelle,
Erdschiene

Montageset

Sparrenhalter Dachsparrenhalter
(Quelle: www.astro-strobel.de)

 

 
Wandmontage:

Für die Wandmontage wird nur ein Wandhalter und das entsprechende Befestigungsmaterial benötigt. Auch hier gilt wieder, dass beides der verwendeten Außeneinheit angepasst werden muss. Idealerweise sollte der Wandhalter aus Aluminium oder komplett verzinkten Stahl bestehen.

Wandhalter
(hier aus Alu inkl.
Mastkappe)
Alu-Wandhalter
Schraubenset Schraubenset vollverzinkt
(Quelle: www.astro-strobel.de)

 

 
Montageständer:

Der freistehende Montageständer kann relativ vielfälltig eingesetzt werden. Egal ob auf dem Balkon, der Garage oder im Garten, sobald eine gerade Fläche vorhanden ist, kann dieser aufgestellt werden. Wichtig ist hier auch wieder die gute und der Außeneinheit angepasste Befestigung. Auch dieser Halter sollte aus vollverzinkten Stahl bestehen, um eine Korrosion zu vermeiden.

Montageständer Montageständer vollverzinkt
(Quelle: www.astro-strobel.de)

 

 

Nun sieht man doch recht gut, dass die Montage je nach Ort und Gegebenheiten doch etwas aufwendiger sein kann und meistens auch ist. Vor allem wenn die entsprechenden Vorschriften berücksichtigt werden!

Daher stehen wir Ihnen gerne jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite, sprechen Sie uns an !

 

(Stand 19.01.2006) © 2003-2009 by Ralph Buchmann
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